Die ehemaligen Heilstätten Hohenlychen, zwischen 1902 und 1945 ein bedeutender Ort für Tuberkulosebehandlung, wurden mit privaten Spenden finanziert und vom Deutschen Roten Kreuz verwaltet. Während des Ersten Weltkriegs dienten sie als Lazarett, später verschob sich der Fokus auf Unfall- und Wiederherstellungschirurgie. Unter den Nationalsozialisten wurden neue Einrichtungen wie Sporthallen und Schwimmbäder auf dem Areal errichtet.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage erneut als Lazarett genutzt und blieb durch Markierungen vor Bomben geschützt. Nach Kriegsende übernahmen die Sowjets den Komplex, der bis 1993 als Lazarett und Kaserne diente. Seit 2009 erfolgt in verschiedenen Bauabschnitten schrittweise die Sanierung der ruinösen Gebäude. Die Gebäudetransformation umfasst die Herstellung barrierefreier Wohnungen, Ferienwohnungen und touristisch geprägten Nutzflächen, wie beispielsweise eine Spa-Anlage. So entshet zukünftig ein revitalisiertes Quartier in Form einer Parkresidenz auf ca. 150.000 m² Fläche.
Derzeit wird neben der Sanierung des 3.Bauabschnittes , der 5.BA, das Kaiserin-Auguste-Viktoria-Sanatorium, umgeplant. Der Bauantrag für die Sanierungsmaßnahmen wurde im Dezmeber 2024 gestellt Geplant sind 14 individuelle Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von ca. 1.320 m² mit dem Konzept eines minimal invasiven Eingriffs in die Gebäudestruktur. Die Baurbeiten sollen mit ihren vorgezogenen Maßnahmen im Herbst 2025 starten.

